Reiterliche Fähigkeiten, die für einen Abschluss als AGRT Reittherapeut/in relevant sind

Unter den reiterlichen Fähigkeiten verstehen wir die Fertigkeit, das Therapiepferd bewusst zu gymnastizieren und seinen Fähigkeiten entsprechend zu fördern. Bis zum Ende der Ausbildung ist diese reiterliche Fähigkeit nachzuweisen. Sie wird nicht in einem Seminar oder Workshop erreicht, sondern durch jahrelange reiterliche Ausbildung, die sich auch nach dieser Zertifizierung fortsetzt.

 

Als Nachweis für die reiterlichen Fähigkeiten dienen ein Basispass und beispielsweise ein Reitabzeichen in einer selbstgewählten Diszipln (Gangreiten, FN, etc.).



Folgende Grundkenntnisse müssen bescheinigt werden, wenn ein Abschluss in unserem zweiten Ausbildungsweg, dem pferdegestützten Begleiten angestrebt wird

  1. pferdeschonendes Aufsitzen

  2. lockeres, geschmeidiges und im Gleichgewicht Sitzen in allen Gangarten

  3. Verständigung durch feine Hilfen

  4. langes Stillstehen können

  5. pferdegerechtes Reiten in allen Gangarten

  6. saubere Übergänge. Anhalten in allen Gangarten

  7. Wendungen (Zirkel, Volte etc.) richtig reiten (gymnastizierend)

  8. Schulterherein im Schritt

  9. Rückwärtsrichten

  10. Vor- und Hinterhandwendung

  11. Überwinden von kleinen Hindernissen (Sprunggelenkshöhe) aus Trab oder Galopp

  12. Treten und Traben über Bodenricks (30 cm)

  13. Gehorsam- und Geschicklichkeitsaufgaben reiten können

  14. alle Übungen auf beiden Seiten (Händen) gleich ausführen können

 

 

Innerhalb von 2 Jahren können diese reiterlichen Grundkenntnisse von jedem Reiter unter Anleitung eines nachweislich für seine Ausbildungsmethode lizensierten Trainers erworben werden.